Bootsmarkt - BestBoats24
Sie sind hier:
Eine Reise auf versteckten Wegen zu den Schoenheiten im Stiefelabsatz
Ein echter Geheimtip, wenn auch langsam bekannter, ist noch das ursprüngliche Süditalien. Hier im Süden ist das fast vergessene Salento im äußersten Endzipfel des italienischen Stiefelabsatzes eine wirkliche Entdeckung. Wo genau ? Man fährt am besten immer geradeaus den Stiefel an der Adria entlang immer gen Süden und kommt dabei langsam aber sicher in die italienische Region Apulien, wo Olivenbäume die Sicht bestimmen.
Das Salento liegt da, wo sich adriatische, ionische und tyrrhenische Meereswellen treffen und wir singen dabei „O sole mio"! Bella Italia hat hier noch viel Neues aber mit jahrhundertealter Geschichte zu bieten. Das Salento ist in der Tat dabei eine Reise in die Vergangenheit. Viele Legenden, Mythen, Geschichten und Momente geben der Gegen in der Tat einen magischen Touch. Sehenswert ist die größte Stadt der Gegend: Lecce. Kenner nennen Lecce auch „Perle im Süden" oder „Florenz des Südens", kommen dabei dann kaum aus dem Schwelgen heraus. Die Stadt hat sich in den letzten Jahren sehr fein gemacht, vieles wurde schön geputzt und renoviert und erstrahlt in all seiner
Pracht. Die ganze Stadt ist ein Barockkunstwerk, welches seine Vollendung im Dom aus leccesischem Stein, eine Art Kalkstein, findet. Dazu gehören die vielen Kirchen, Plätze, Adelspaläste, Cafes und Veranstaltungen, die Lecce einem Kronjuwel unter den Reisedestinationen in Italien machen. Einmal im Jahr gewähren vielen am „Tag der offenen Tür" den Einblick in die Höfe, denn die Portale öffnen sich für jeden. Südlich von Lecce erstreckt sich der Stiefelabsatz und es gibt die zahlreichen „Paesi", die zu Ausflügen einladen: Zollino, Carpignano, Martano, Corigliano, Felline, Maglie, Soleto, Casarano oder Taurisano.
Küstenorte wie Otranto, Castro, Santa Cesarea Terme, Tricase oder Gallipoli bieten nicht nur den Blick direkt aufs Meer sondern auch ein einzigartiges historisches Ambiente aus den vergangenen Jahrhunderten. Der Reisende erinnert sich beim Spaziergang durch die Altstadtgassen an Epochen, welche nicht immer auf einfache Zeiten, aber schöpferische Kräfte hinweisen. Hier ist die Geschichte in der Tat bewegt und die „Paesi" werden von den vielen „Palazzi" geprägt, welche von ruhmreichen Tagen sprechen. In der Kathedrale von Otranto kann der Besucher einen einzigen vollständig erhaltenen Mosaikfußboden finden, der in Italien an die normannische Zeit erinnert. Zwei Orte sollte man unbedingt nicht
verpassen: Cutrofiano und Ruffano. Hier ist die salentinische Keramik mit ihren Töpfereien zuhause. Doch auch die vielen Märkte bieten in der Gegend reichlich Kunsthandwerk und kulinarische Spezialitäten als Highlights zum Mitnehmen an.
Der südlichste Zipfel des Stiefelabsatzes Santa Maria di Leuca sticht hervor durch seine Villen und den Duft nach Meer von allen Seiten. Für die Salentiner ist das Kloster auf dem Felsen ein Pilgerort. Von hier aus bietet das Felskap einen Ausblick mit endloser Weite. Die Sicht ist atemberaubend schön und fesselnd - fast dreidimensional. Rundherum erwarten den Urlauber und von weit angereisten Gast traumhaft schöne Felsbuchten oder feine Sandstrände zum Erholen. Kristallklares Meereswasser schillert hier lichtdurchflutet in allen vorstellbaren Grün- und Blau-Nuancen so weit das Auge reicht. Besonders empfehlenswert sind für Sonnenanbeter und Strandromantiker die Laghi Alimini, Grotta Zinzulusa, Il Sciolo, Porto Cesareo oder der Naturschutzpark Porto Selvaggio.
Je nach Jahreszeit verwandelt sich die Landschaft in ein wahres duftendes Gemälde aus Mohnblumen, Mandel- und Orangen- u. Limonenblüten. Mimosen und Raps beleben die Silhouette mit Gelbtönen. Oder noch anders gesagt „La Puglia dove la natura diventa colore" - Apulien, wo die Natur zu Farben wird. Typisch sind auch die Fichi d'India, die Kakteenfeigen an den aufgeschichteten Steinmauern wild wachsen. Hier sind die Kakteen zuhause. Jahrhundertalte Olivenbäume bewachsen in bizarren Formen die Ebenen und geben der salentinischen Küche die typische Würze mit „Olio extra vergine". Mit Sicherheit kommt hier der Mittelmeer-Gourmet auf seine vollen Kosten bei den „Orecchiette con le cime di rapa" (Öhrchennudeln mit Raps), „Melanzzane ripiene" (Gefüllte und überbackene Auberginen mit Parmesankäse), „Arancini" (Fritierte Reisbällchen mit Mozzarella und Tomaten) , „Rustico" (Blätterteigtasche gefüllt mit Mozzarella und Tomaten) oder „Calzone" (Pizzatasche mit Mozzarella, Tomaten und Gewürzen), um hier nur eine Auswahl der gastronomischen Highlights des Salentos zu nennen. Hierzu sind die regionalen Weine die Quintessenz. Genießen kann der Reisende in den vielen Bars dazu tagsüber den echten Cappuccino all'italiana oder bei 40° Grad im Schatten eine „Granita di Caffe" (Gefrorener Kaffee auch mit Sahne). Dabei ist einer der Tips das „Caffe Alvino" mitten in Lecce, eine echte Institution in der Barockstadt für alle Kaffeeliebhaber. Nicht zu vergessen sind die mitternächtlichen „Cornetti con crema calda" (Teighörnchen mit heißer Schoko- und Vanillecreme gefüllt). Hier ist die Reisezeit ganzjährig: abhängig von dem, was der Urlauber sucht. Generell ist das Klima eher mild.
Besonders eignen sich jedoch April, Mai, Juni und September. In diesen Wochen ist der Erholungssuchend garantiert fast alleine. In aller Gemütlichkeit und mit viel Dolce Vita-Stimmung kann man im Salento in dieser Zeit auf Entdeckung gehen. Nicht zu übersehen sind dabei die vielen sagenumwobenen „Trulli" (typische rundgebaute Scheunen aus Stein auf den Feldern). Apulien bzw. das Salento sind die Heimat der Trulli. Man entdeckt die Region dabei am besten per Rad, Auto, Bus oder gar mit den „treni locali" (salentinische Regionalbahn mit viel Nostalgie und einer Geschichte bis ins 19. Jahrhundert). Im Sommer gibt es sogar ein Busnetz „Salento in Bus" durch das Salento und man kann so sehr schnell und einfach jeden kleinen Ort anfahren. Unterwegs wird der Gast vielmals mit einem freundlichen „Ciao" gegrüßt. Fremde und Reisende sind willkommen und die Gastfreundschaft der Menschen im Salento ist sehr groß und herzlich einladend.
Juliane Adameit
Information: http://www.attiliocaroli.it/
Zur Autorin: Juliane Adameit, D.E.A., spricht sechs Sprachen fliessend. Als renommierte Kommunikationsexpertin und Ihrem Expertenwissen über schönsten Regionen Europas wird Juliane Adameit zunkünftig auch in "Adria-News" veröffentlichen. Ein weiteres Fachgebiet ist die internationale Verständigung und harmonische Vernetzung von Märkten, Neuheiten, Menschen und Produkten. Auf diesem Feld kann unsere Autorin bereits einige herausragende Erfolge vorweisen.
Information: www.kommunikation-ja.de
Neueste Artikel
Termine & Events
- 01.11.2011 - 04.11.2012 Boat Brno
- 03.02.2012 - 12.02.2012 Båtmässan - Göt...
- 08.02.2012 - 10.02.2012 Seatec - Sea Techn...
- 09.02.2012 - 18.02.2012 Helsinki Internati...
- 10.02.2012 - 15.02.2012 Boot Holland































