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Kroatien: Bol - familienfreundliche Urlaubsidylle
Die Insel Brac, das größte Eiland Dalmatiens mit ungefähr 400 Quadratkilometern Fläche, beherbergt mehr als 20 Ortschaften. Nichts desto trotz ist die Hafenstadt Bol nicht nur die älteste Siedlung, sondern auch der Fremdenverkehrsknoten der Insel Brac.
Der Ort Bol ist, obgleich er von einer großen Bucht geschützt wird, dennoch offen und gut erreichbar. Vor allem die Südseite der Insel offeriert Bergsteigern eine massive Bergkette mit dem höchsten Gipfel „Vidova Gora", auch unter der Bezeichnung „Dach der Adria" vorzufinden. Des Weiteren gewährt der Berg Kostilo Einblick in die illyrische Zeit und seinen Bauwerken und Künsten.
Name aus der Antike
Auch der Name Bol stammt aus der Antike. Abgeleitet von dem lateinischen Wort „vallum", beinhaltet der Begriff Bol einen Graben, eine Schanze oder eine Siedlung, die mit der Erde befestigt ist. Nebenbei steht das lateinische Wort vallum auch in der altkroatischen Sprache für „Küste". Dennoch wurde der kroatische Ortsname Bol erst im Jahre 1184 im Zusammenhang mit der Urkunde einer weiteren Stadt der Insel Brac, „Povlja", genannt. Die erste Siedlung der Hafenstadt wurde erstmals am 10.Oktober 1475 in der Urkunde der Fürstin Zacharia erwähnt. Auch weiterhin ist die Geschichte Bols sehr vielschichtig und umfangreich. So begann der organisierte Tourismus der Stadt schon im 20. Jahrhundert.
Urlaubsmagnet seit den 20-iger Jahren
Vor allem ab den Zwanzigern gewann der Urlaubsmagnet
zahlreiche Urlauber für sich. Denn gerade die endlos langen Strände,
das kristallklare Wasser und die angenehmen Klimaverhältnisse ziehen
jährlich viele
Menschen aus der ganzen Welt in ihren Bann und nach Bol.
So waren die ersten Gäste der Hafenstadt, eine Gruppe von Studenten,
welche einen Monat lang in der örtlichen Volkshochschule untergebracht
wurden.
Erst im Jahre 1927 wurden weitere Unterkunftsmöglichkeiten geplant und
in die Tat umgesetzt. Vor allem das „Ante Vidosevic", ein Wohnhaus in
einem Gasthof, verfügte nicht nur über zahlreiche Betten, sondern auch
über einem Restaurant und einer Terrasse. Im folgenden Jahr bot auch
die neu eröffnete Pension „Vidosevic" die passende Bleibe für
reisekundige Touristen. So entstanden noch vor dem zweiten Weltkrieg
zahlreiche Unterkünfte, welche gemeinsam über 60 Zimmern und 125 Betten
verfügten. Sowohl das Gasthaus „Turketo", als auch „Soljacic" und
„Marinkovic" offerierten Urlaubern die Möglichkeit, einen angenehmen
Urlaub in Bol zu verleben. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde im Jahre
1948 die Pension „Vidosevic" in das Hotel „Zlatni rat", das Goldene
Horn, umbenannt. In den nächsten Jahren wuchsen die Bettenzahlen und
Unterkunftsmöglichkeiten stetig.
Neue Hotels und Ferienwohungen
Sogar das ehemalige Kinderheim wurde im Jahre 1963 zu einem Hotel
umgebaut und neu eröffnet. In den nächsten Jahrzehnten entstanden auf
diese Weise weitere Hotels, wie beispielsweise das Hotel „Elaphouse",
„Borak" oder „Bonaca". In der Zwischenzeit wurden neben all diesen
Hotels, Gasthäusern und Pensionen auch Privatunterkünfte errichtet. Vor
allem Ferienwohnungen gewannen einen immer höheren Stellenwert in der
Urlauberoase „Boc. Aufgrund der Familienfreundlichkeit der Stadt sind
die Ferienwohnungen in Bol auch heute noch unabdingbar. Dementsprechend
offeriert die Stadt Bol auch heute noch nicht nur preisgünstige
Ferienwohnungen, sondern auch eine facettenreiche Auswahl an
verschiedensten Räumlichkeiten und Ausstattungen dieser Wohnungen.
EP/AN
EP/AN
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