Interboot: Mit neuem Hallen-Konzept auf Erfolgskurs

 Die Konzentration des Messeauftritts auf die sieben Hallen der A-Achse führte die Interboot 2012 ins richtige Fahrwasser: 92 200 Menschen (Vorjahr 92 700) besuchten vom 22. bis 30. September die Fach- und Erlebnismesse rund um den Wassersport. Nicht nur auf dem Messegelände war das Interesse an den Neuheiten und Trends für die Saison 2013 groß. Die mehr als 100 Testboote im Interboot-Hafen waren über die neun Tage hinweg kontinuierlich zu Probefahrten im Einsatz. Trotz wechselhaftem Wetter begeisterten sich zusätzlich zehntausende Menschen an der Friedrichshafener Uferpromenade für die Sport- und Showveranstaltungen auf dem Wasser. Die große Mehrzahl der 489 Aussteller registrierte eine positive Stimmung, verzeichnete Geschäftsabschlüsse und erwartet ein gutes Nachmessegeschäft.

Wir sind sehr zufrieden. Unser neues Konzept mit der veränderten Hallenbelegung hat absolut gezündet“, zog Messechef Klaus Wellmann nach neun Tagen Interboot eine positive Bilanz. „Wir bekommen sowohl von Ausstellern als auch von Besuchern eine enorm positive Resonanz zu dieser Neuerung“, ergänzt Projektleiter Dirk Kreidenweiß.

Das bestätigt auch Patric Polch, Geschäftsführer Boote Polch KG aus Traben-Trarbach und Vizepräsident des Bundesverbandes Wassersportwirtschaft: „Die neue Hallenplanung ist sehr gut. Es kommen definitiv mehr Leute am Stand vorbei, die sonst nicht den Weg hierher gefunden haben. Die Besucheranzahl war sensationell gut und auffallend mehr Schweizer als in den Vorjahren waren bei uns am Stand. Ich schätze, dass 90 Prozent der Besucher Wassersportler sind, das Level ist sehr hoch. Ich bin rundum zufrieden und komme wieder.“ Auch Peter Grimm, Mitglied der Geschäftsleitung und Mitinhaber Brunnert-Grimm Wasserfahrzeuge AG aus Gottlieben / Schweiz bewertet den neuen Kurs der Internationalen Wassersport-Ausstellung positiv: „Die diesjährige Interboot verlief zu unserer vollsten Zufriedenheit, was den Besucheraufmarsch und auch die Qualität und das Interesse der Besucher betrifft. Die neue Hallenaufteilung ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber unser Eindruck ist dennoch positiv, denn die Hallen wirken belebter. Wir konnten in diesem Jahr mehr konkrete und verbindliche Vertragsabschlüsse verzeichnen als im vergangenen Jahr.“

70 Neuheiten wurden in diesem Jahr in Friedrichshafen präsentiert, grundsätzlich gibt die Interboot als erste Internationale Wassersport-Ausstellung für 2013 den Kurs für Neuheiten und Trends vor. So sieht Meik Lessig, Head of Sales von Deutschlands größter Werft, Bavaria Yachtbau GmbH aus Giebelstadt, die Interboot als wichtigen Indikator für die anstehende Saison, da der Kunde in Friedrichshafen bereits ein Feedback auf die neuen Produkte liefere. Zudem nehme Bavaria aus Friedrichshafen zahlreiche Vertragsabschlüsse mit.

Zum Markenzeichen der Interboot gehört das umfassende animative Angebot in den Hallen und die Testboote im Hafen. „Die ganze Palette wird sowohl von Ausstellern wie Besuchern intensiv genutzt“, resümiert Dirk Kreidenweiß.

Der Wassersportnachwuchs hatte vielerlei Möglichkeiten den Spaß im nassen Element zu erleben: Das Jugendlager war ausgebucht, die Schnupperaktionen am Messe-See und auf dem Bodensee waren gefragt; hunderte Kinder und Jugendliche wurden dort gezählt.

Wie in den Vorjahren waren die Sport- und Showveranstaltungen rund um den Interboot-Hafen und die Friedrichshafener Uferpromenade Anziehungspunkt für tausende Wassersport-Begeisterte. Fasziniert beobachteten die Zuschauer auch die Vorführungen des neuen Funsportgeräts Flyboard, mit dem der Österreicher Alexander Neuriesser jeweils vor dem Motorboot-Event Liquid Quarter Mile in James-Bond-Manier auftauchte und abhob.

Mit akrobatischem Können gingen auch die Wakeboarder am Messe-See an der Liftanlage in die Luft und zeigten spritzige Vorführungen. Highlight der jungen Wassersportszene war erneut der internationale Wettbewerb "Ca$h for Tricks" am letzten Messe-Samstag, bei dem die besten internationalen Profi-Wakeboarder um ein Preisgeld von 3 333 Euro kämpften. Sieger wurde Jeremia Hoppe vor seinem Bruder und Titelverteidiger Matthias Hoppe (beide Schweden), der sich zudem einen Preis für den besten Trick sicherte.

Der nächste Termin der Interboot: Die 52. Internationale Wassersport-Ausstellung findet vom 21. bis 29. September 2013 statt.



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