Neuheiten auf der Boot 2010-Teil 2: Motorboote und -yachten

Kleine und Große0102074964700

 

Jeanneau präsentiert sechs neue Motorboote. Die Cap Camarat 635 DC (6,35 m) ist ein typischer Daycruiser mit kleiner Kabine, in der zwei Personen übernachten können. Die Werft spricht von skandinavisch angehaucht. Das Außenborderboot Merry Fisher 645 (6,45 m) ist ein in Frankreich sehr beliebter Typ mit riesigen, hohen Scheiben, um aus dem Salon beste Ausblicke genießen zu können. Bis zu vier Personen können auf dem Boot nächtigen. In der Leader Kabinenboot Reihe heißen die Neuheiten Leader 8,  Leader 9 und Leader 10. Im oberen Bereich ist bei Jeanneau die 12,15m lange Prestige 39’ angesiedelt. Die GFK Motoryacht bietet viel Komfort, zwei Kabinen für vier Personen, zwei Duschbäder und einen zweiten Steuerstand auf der sonnigen Flybridge, die das Achtercockpit überdacht. Ihren Rumpf entwickelte Konstrukteur Michael Peters für optimale Laufeigenschaften.  

 

Jeanneau                                                                                  

Kontakt: Delphine Baudry, Tel. +33 251 64 20 82 34 038

 

 

 

Flüsterer

 

Farmonts  erstes, 6, 20 m langes Elektroboot mit einem 61 PS starken wassergekühlten Elektromotor und Z-Antrieb ist eine weitere Weltpremiere und kommt aus Antalya. Es soll bis zu 30 km/h schnell sein. Bei diesem Tempo soll die Ladung der Lithium-Polymer Akkumulatoren für eine Stunde Fahrzeit reichen. In dem offenen Boot aus Epoxy haben bis zu vier Personen Platz.

 

Farmont Yachts                                                                          

Seiwald, Tel. +49 170 73 39 155  

 

 

 

Mehr als ein Tender

 

Nach dem Erfolg mit dem Admirals Classic Tender stellt die niederländische Werft Superior Yachts jetzt als Weltpremiere den 8,90 m langen Admirals Tender Sport im klassischen Design vor. Im Vergleich zum Classic bekam der Sport Sprayrails im Rumpf, um Spritzwasser seitlich abzuweisen und das größere Cockpit trocken zu halten. Das Cockpit bietet Platz für sieben Personen, in der kleinen Kabine mit Toilette können zwei Personen nächtigen. In der Konsole gibt es eine Minibar. Als Motorisierung ist der Volvo 3 D Dieselmotor mit 110 PS vorgesehen, 170 oder 220 PS gibt es als Extra. Das Spitzentempo soll bei 30 kn liegen.

 

Arne Schmidt Yachts                                                                

Kontakt:  Arne Schmidt, Tel. +49 40 38 90 43 60

 

 

 

 

 

 

 

Langfahrt Trawler

 

Im klassischen Trawler Stil mit Portugieser Brücke – einem äußeren Umlauf vor dem Steuerhaus – kommt die Fleming 65‘ daher. Sie entstand bereits über 20 Mal bei Tung Hwa in Taiwan, neben China einem traditionellen Bauland für Trawler. Die Fleming 65‘ ist für weite Seereisen ausgelegt, die Baunummer 1 kehrte erst nach 20.000 sm zum Refit in die Werft zurück. Sie steht 2010 das erste Mal auf der boot  Düsseldorf. Das Hauptdeck ist im Walkaround Stil außen seitlich von achtern bis hinauf zur Portugieser Brücke begehbar. Das schränkt zwar den Raum im Salon ein, doch der ist immer noch groß genug für verwöhnte Ansprüche. Die Rumpflänge beträgt 19,80 m. Einschließlich Bugspriet für die Ankerhalterung kommen 21,70 m zusammen. Derweil das Hauptdeck dem Steuern, Essen und Wohnen vorbehalten bleibt, gibt es eine Etage tiefer drei Kabinen für sechs Personen. Außerdem eine teilweise per Hardtop geschützte Flybridge. Im Maschinenraum verrichten zwei MAN 10 Zylinder mit je 1.100 PS ihre Dienste.

 

Arne Schmidt Yachts                                                                 

Kontakt: Arne Schmidt, Tel. +49 40 38 90 43 60

 

 

 

Sparsamer Explorer

 

Sparsam beim Dieselverbrauch, groß bei der Reichweite: Das sind die wesentlichen Charakteristika der Weltpremiere Bandido 66‘. Der für die Drettmann Group in Taiwan gebaute Explorer ist die kleinste Bandido. Sie hat nur zwei statt drei Decks, steht aber sonst ihren großen Geschwistern in Nichts nach. Komfortabel und luxuriös kennt auch sie keine Grenzen auf den blauen Weiten dieser Welt. Designer und Entwickler haben innovative Technik mit purem Design vereint. Mit einer Länge von 20,60 m, einer Breite von 6 m und einer Höhe von 6,65 m ist sie perfekt für alle Pragmatiker, die die Weite stilsicher und bequem entdecken möchten und denen es nicht auf die Größe ankommt. Bei der Kleinen wurde zugunsten des Gewichts auf den Stahlrumpf verzichtet; stattdessen wurde sie komplett aus GFK gefertigt. Dies tut der ökonomischen und sicheren Explorer-Konstruktion aber keinen Abbruch, meint der Aussteller. Der Innenbereich ist mit drei Kabinen plus optionalem zusätzlichen Raum für die Crew ausgestattet. Die Holz-Optik lädt zum Wohlfühlen ein. Die klaren Linien bestätigen den Charakter der Yacht. Natürlich kann der Innenbereich auch von jedem Eigner individuell eingerichtet und ausgestattet werden.  

 

Drettmann Group                                                           

Kontakt: Irena Mamic, Tel.: +49 421 56 60 70

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mittelklasse Elegance

 

Gut und gern 200 Elegance Modelle entstanden in den letzten 14 Jahren für die Drettmann Group auf Taiwan. Weitgehend bestimmen die Eigner bei Größe, Einrichtung und Ausstattung mit. In der Mittelklasse und als eine der Neuesten sowie als Weltpremiere kommt die 20,73 m lange Elegance 68‘ nach Düsseldorf. Die 48 t schwere Flybridge Motoryacht aus vollem GFK bietet drei Kabinen für Eigner und sechs Gäste sowie eine Kabine für die Crew. Motorisiert ist sie mit zwei je 1.360 starken MAN 12 Zylindern. Zu den Besonderheiten zählt ein Böning-Schiffskontrollsystem an beiden Fahrständen sowie ein vielfältig nutzbarer, wendiger Williams Tender mit Sattelsitz, Weber Motor und Jet Antrieb. Geschirrspüler, Waschmaschine und Trockner, ein geräumiger Kühlschrank und ein Seewasseraufbereiter sind in dieser Klasse selbstverständlich.

 

Drettmann Group                                                          

Kontakt: Irena Mamic, Tel.: +49 421 56 60 70

 

Die Größte der boot 2010

 

Die Elegance 122 RPH, stattliche 37,19 m lang und 7,98 m breit, zeichnet sich durch eine klare, moderne und gleichzeitig elegante Inneneinrichtung aus. Die Drettmann Group entwickelte diese Düsseldorfer Weltpremiere für den zukünftigen Yachteigner ein individuelles, schnörkelloses und geschmackvolles Interieurkonzept. Wie alle Drettmann Bauten entstand auch diese GFK Motoryacht in intensiver Zusammenarbeit mit dem Kunden. Sie wurde von den Designern sowie von Claudia und Albert Drettmann bis ins kleinste Detail abgestimmt und perfektioniert. Auf der Motoryacht mit riesiger Flybridge gibt es fünf Kabinen für Eigner und Gäste, drei für die Crew und sechs Bäder. Die beiden MTU 16 Zylinder entfalten zusammen 7.300 PS, der Generator für die Stromversorgung an Bord 88 PS. Die Dieseltanks fassen 18.018 l, der Wasseraufberiter wandelt pro Stunde  200 l Seewasser in Süßwasser um. Für die Navigation gibt es drei Steuerstände –  auf der Brücke, auf der Flybridge und (besonders für rückwärtige Anlegemanöver im Hafen gedacht) im achterlichen Cockpit auf dem Hauptdeck. Der Tenderkran trägt bis zu 600 kg.

 

Drettmann Yachtagentur                                                

Kontakt: Irena Mamic, Tel.: +49 421 56 60 70

 

Offene Tunesierin

 

Im kantigen Look - den Wally für seine Tender kreierte und den andere Werften adoptierten - beeindruckt das in Tunesien in Sandwichbauweise produzierte 6,99 m lange und ohne Motor 820 kg leichte Smartboat 23‘. Die Werft verspricht dank eines speziell geformten Rumpfes eine flache Heckwelle, geringen Wasserwiderstand und sparsamen Kraftstoffverbrauch. Der Prototyp wird mit Außenbordmotoren bestückt, bis zu 2x 60 PS verträgt der Heckspiegel. Künftig soll es auch Varianten mit Volvo Penta Einbau Dieseln oder Kräutler Elektromotoren geben. Marc van Petghem und Vincent Lauriot Prévost zeichnen sich für den Entwurf des offenen Sportbootes mit Mittelsteuerstandskonsole verantwortlich.

 

Smartboat                                                                                 

Kontakt: Hedy Kradous, Tel. +33 624 60 80 39

Kleine Linssen

 

Erfreulicherweise bauen Werften auch wieder kleinere Modelle für Einsteiger. Ein solches Exemplar ist die Linssen Grand Sturdy 25.9 Sedan aus den Niederlanden, die in Düsseldorf ihre Weltpremiere feiert. Sie ist vom Steven bis zur Badeplattform 8,20 m lang und nach CE Klasse C gefertigt. Der vollschlanke Rumpf bietet trotz der Kürze reichlich Raum unter Deck für die Vorschiffskabine mit Doppelbett, abgetrennte Bereiche für den Dusch- und den Toilettenraum und einen 8,5 qm großen Salon mit der Pantry. Amerikanisches Kirschholz – das ist strukturreicher als das Europäische - bestimmt das Interieur und sorgt im Zusammenspiel mit dem beigefarbenen Leder des U-förmigen Sofas für harmonische Eleganz. Bei schönem Wetter ist der Salon nach achtern hin zum Cockpit auf gleicher Ebene komplett zu öffnen.

 

Linssen                                                                                    

Kontakt: Peter Linssen, Tel. +31 475 43 99 99

 

 

Retrolook für Stahlboot Aufwertung

 

Nach der 60‘ Retro Line zeigt die niederländische Werft De Boarnstream zum ersten Mal in Düsseldorf die 14,99 m lange und nach CE A gefertigte Boarncruiser 50‘ Retro Line. Wie der Name schon verrät, ist der 32 t schwere Stahlkreuzer (kann auch in leichterem Alu bestellt werden) mit ausladendem Tulpenbug mit viel Holz angereichert: mit einem Teakdeck außen, mit Wallnussholz und Wengé innen. Doch auch andere Materialien sind möglich. Innen wirkt alles elegant und erinnert nicht mehr an die schlichten holländischen Stahlbauten der 70er Jahre. Der Eigner hat sein großzügiges Schlafreich achtern, davor gibt es eine Kabine mit Etagenbett. Ganz vorn sind die Kabinen für die VIP-Gäste mit zwei V-förmig angeordneten Einzelbetten. Im Rund angeordnete Sofas und Sessel sind der Garant für nette Salongespräche. Naiad Stabilisatoren federn seitliche Wellen weitgehend ab, zwei Perkins Diesel sorgen für den Vortrieb des Verdrängers.   

 

De Boarnstream                                                                

Kontakt: Wies Kowerda, Tel. +31 566 60 14 35

 

 

 

 

Spanische Muse, französische Arcoas

 

Blue Yachting aus Bremen zeigt erstmals in Deutschland die Muse 44’ der spanischen Rodman Werft, außerdem Motorboote von Arcoa aus Frankreich. Die Muse 44‘ ist eine rund 13,50 m lange Motoryacht.

 

Blue Yachting                                                                           

Kontakt: Ulli Schürg, Tel. +49 421 6398754

 

 

 

 

 

 

Schnuckelig

 

Auf Einsteigermodelle hat man sich bei der niederländischen Pedro Werft besonnen. Üblicherweise baut die Werft Stahlkreuzer. Das GFK Kasko der 8,45 m langen Pedro Cantia 28‘ entstand deshalb außer Haus. Der Entwurf basiert auf englischen Lotsenbooten, nach CE B Klassifizierung eignet sich Pedros Kleine auch für Küstengewässer. Sie hat einen geschlossenen Salon, der durch zwei Flügeltüren zum achterlichen Cockpit weiträumig zu öffnen ist. Außen kann man auf den Seitendecks um den Aufbau herumgehen. Innen sorgt das Interieur aus Teakholz für ein klassisches Ambiente. Der Salon ist mit L-Sofa für vier Personen ausgelegt. Der Einzelsitz am Steuerstand und der Pantryblock dahinter sind zweckmäßig gehalten. Achtern und vorn bieten die beiden Kabinen vier Schlafplätze. Ein 55 PS starker Volvo Penta Diesel treibt den schnuckeligen Verdränger an. Außerdem wird eine überarbeitete Pedro 43‘ Bora zu sehen sein, ein stählerner Trawler, der sich bereits seit vielen Jahren im Markt etabliert hat.

 

Pedro-Boot                                                                    

Kontakt: Ivar van der Leij Tel. +31 598 45 17 63

 

 

Durchdachte Hellwigs

 

Hellwig aus Erkelenz, die bedeutendste deutsche Werft für trailerbare Motorboote in der Klasse 4 bis 7 m mit und ohne Kajüte, zeigt als Weltpremieren auf der boot 2010 die Milos V 580 Bowrider und die V 700. Bei einem Bowrider wird der normalerweise geschlossene Bugbereich – als Open Bow bezeichnet - für zusätzliche Sitzplätze genutzt.  Auf der 5,80 m langen Weltpremiere Milos V 580 Bowrider haben drei Personen bequem Platz, dahinter im Cockpit weitere vier bis fünf. Der Open Bow lässt sich durch eine Kunststoffeinlage verschließen, die schnell aus einem Staufach entnommen wird. Darauf kann man noch eine Sonnenliege für drei Personen platzieren, die in einem Staufach ruhen. Auf bis zu 36 kn beschleunigt ein MerCruiser Motor die Milos 580, die je nach Motorisierung etwa 2.050 kg auf die Waage bringt.

Als weitere Weltneuheit zeigt Hellwig die 7 m lange V 700 mit zwei Schlafplätzen, Toilette und großer Sitzrunde in der Vorschiffskabine. Je nach Motorisierung mit MerCruiser Einbaumotoren von 225 bis 385 PS wiegt die V 700 rund 1.450 kg.

 

Hellwig Boote                                                                            

Kontakt:  Michael Hammermeister, Tel. +49 2431 97 11 40

 

 

20er-Jahre neu belebt

 

Im Stil der Gentlemens Runner aus den 20er-Jahren des vorigen Jahrhunderts entstand die Frauscher 717 GT aus Österreich. Zwar an die Vorbilder anknüpfend, aber keinesfalls im Retrodesign. Das außergewöhnliche Stufenrumpfdesign ist brandaktuell, der Mittelmotor mag noch als Relikt an die goldenen Zwanziger erinnern. Das GFK Boot mit Teakdeck bietet im offenen Cockpit den Fahrstand und Platz für fünf Personen.

 

Frauscher                                                                                 

Kontakt: Stefan Frauscher, Tel. +43 7612 63 65 50

 

Futuristisch

 

Die Wohnwagen ähnliche Form der 14,20 m langen Stromberg 46‘ ermöglicht einen stufenlosen Lebensraum auf einer Ebene – Salon mit Innensteuerstand, Pantry, Duschbad, zwei Kabinen für vier Personen. Das Dach wird als 30 qm großes Sonnendeck genutzt – mit Außensteuerstand und Spa. Der Aussteller spricht von guten Fahreigenschaften und niedrigem Verbrauch der neuen Klasse, die nach den Standards von Norske Veritas entstand. Mit zwei je 370 PS starken Volvo Penta D6 Dieselmotoren soll die Stromberg 22 kn erreichen.

 

Stromberg Yachts                                                                     

Kontakt: Peter Grönlund,Tel. +49 30 36 40 71 00

 

 

Ein Fuß mehr

 

Die Sunseeker Portofino 48‘ (15,39 m) feiert in Düsseldorf ihre Deutschland Premiere. Im Gegensatz zum Vorgängermodell, der Portofino 47‘, ist die Neue geringfügig länger und innen komplett überarbeit. Sie besticht mit einer beachtlichen Eignersuite achtern, die sich über die gesamte Breite erstreckt und auf beiden Seiten über zwei große Fensterflächen verfügt. Dazu kommt eine VIP-Gästekabine im Bug mit einem pfiffigen Bettsystem: das Doppelbett lässt sich problemlos in zwei Einzelbetten umwandeln. Den Mittelpunkt bilden Salon und Pantry. Das stilvolle Interieur der Yacht weist viel Liebe zum Detail auf und überzeugt mit einer Auswahl an hochwertigen Materialien sowie einem edlen Mix aus Hölzern, Lackierungen und Glaselementen. Angetrieben wird sie von einem Pod-Antrieb, mit dem das Manövrieren zum Kinderspiel wird. Charakteristisch für den Cockpitbereich sind die großflächigen geschwungenen Scheiben, die sich harmonisch in die Silhouette einfügen. Die Portofino 48‘ gibt es als klassische Open mit konventionellem ausklappbaren Bimini und Persenning oder mit einem Hardtop, das sich per Knopfdruck ein- und ausfahren lässt.

 

Sunseeker                                                                                  

Kontakt:  Sylvia Loeber, Tel. +49 40 55 50 51

 

 

Sundeck mit Sonnenschutz

 

Die 10,15 m lange und 3,9 t schwere Sundeck 305 ist Sea Rays Erste in der 10 m Klasse, die ein Hardtop Verdeck über dem Steuerstand im Cockpit bekommen hat. Das schützt nicht nur bei viel Sonne, sondern auch bei schlechtem Wetter. Der Sportcruiser bietet viel Platz im Cockpit und sogar eine kleine Pantry mit einflammigem Gaskocher und Abdeckung für das Spülbecken. Mikrowelle, Kühlschrank und ein weiteres Spülbecken haben ihren Platz im Vorschiff. Die Sitzrunde dort lässt sich in ein Doppelbett verwandeln, ein weiteres Bett gibt es in der Mittschiffskabine. Im Toilettenraum lässt sich die Duschecke per Vorhang zuziehen.

 

Brunswick / Sea Ray                                                          Halle/Stand 9 / D 25-D 59

Kontakt Glenn Zelen, Tel. +31 20 511 00 11

 

 

 

 

Modifiziert

 

Sanlorenzo aus Italien kündigt als Deutschland Premiere die dritte Generation der 62‘ Motoryacht an. Sie wurde so modifiziert und äußerlich den Linien der 72‘ und 82‘ angepasst, dass die Werft schon von einem neuen Modell spricht. Die Neue erhielt einen ausklappbaren Badesteg, ihr Interieur wurde dem aktuellen Stil der Zeit angepasst. Doch wie bei der Werft üblich, kann der Eigner bei der Ausstattung mitbestimmen. Unter Deck gibt es drei Kabinen für Eigner und Gäste sowie eine von der Pantry aus erreichbare Crewkabine. So ist die 62‘ für ihre Größe immerhin doch ein Raumwunder. Und hat sogar - was in dieser Klasse noch selten ist - einen Schuhschrank. Der befindet sich im Eingangsbereich der Eignerkabine.

 

Sanlorenzo                                                                              

Kontakt: Mario Gornati, Tel. +39 0187 618413

 

Tiefer gelegt

 

Beim Entwurf der Nimbus 25‘ Paragon aus Schweden berücksichtigte Sakari Mattila den Rat von Küstenwachen und Rettungsboot-Crews. Gedacht ist die Nimbus als Tagsboot für raue See. Der Kunstoffrumpf ist mit 26,5° äußerst tief aufgekimmt, erhielt zusätzlich an den Außenkanten zwei Schwimmer, um auch in engen Kurven Stabilität zu wahren. Um den Schwerpunkt des Bootes weit unten zu halten, wurde der Kajütboden gegenüber dem Hauptdeck tiefer gelegt. Das Hauptdeck ist rund um das zentral angeordnete Ruderhaus stolperfallenfrei. In der zweckmäßigen Kabine gibt es hinter dem Steuerstand mit Fahrer- und Beifahrersitz ein Gästesofa. Durch eine Dachluke können Fahrer und Beifahrer für besseren Überblick ihre Köpfe heraus stecken. Ein 260 PS starker Motor sorgt für ein rasantes Spitzentempo von 38,5 kn.

 

Nimbus / Boote Polch                                                             

Kontakt: Patric Polch, Tel. +49 6541 20 10

 

Hybrid

 

Die drei Jacopins, Japec, Bruder Jerney und Sohn Tilen haben ein Hybridboot in der 10 m Klasse entwickelt, die Greenline 33‘. Sie kommt mit einem 75 PS starken VW Dieselmotor auf 13,8 kn, mit Elektromotor auf 5,9 kn. Elektrisch gefahren ist acht Stunden lang kein Motorengeräusch zu hören, nur das Plätschern der Wellen. Bei geringer Geschwindigkeit kann sie sogar unbegrenzt elektrisch unterwegs sein. Denn die Spezialbatterien werden permanent über Photovoltaikzellen auf dem Kajütdach nachgeladen. Ansonsten ist das zeitgemäße Konzept mit Salon und Vorschiffskabine so ausgelegt, dass sich zwei Personen an Bord wohl fühlen und Gäste ab und zu einmal im Salon übernachten können. Das große Fenster hinter dem Pantryblock lässt sich großflächig öffen, um Kochdünste nach außen abzuleiten. Die Werft hat ihren europäischen Händlern zunächst einmal acht Boote überlassen. Nach der boot 2010 erfolgt eine Auswertung, inwieweit Händler- oder Kundenwünsche in die künftige Serienproduktion noch einfließen sollten.

 

Greenline                                                                          

Kontakt: Jens Eckert, Tel. +49 9723 93 71 24

 

 

Predator 54‘ ersetzt Portofino 53‘

 

Die 17,45 m lange Sunseeker Predator 54‘ aus Großbritannien, eine Deutschland Premiere, ist die Nachfolgerin der Portofino 53‘ mit neuen Linien. Sie ist eine Open mit Glasschiebedach im Hardtop über dem Steuerstand. Das großzügige Cockpit umfasst eine Wetbar, einen Essbereich sowie Sonnenliegeflächen achtern und auf dem Vordeck. Im Salon mit Steuerstand bieten maßgefertigte Einbauschränke Staumöglichkeiten. Ein hochwertiges Entertainment-System - bestehend aus Flachbild-Fernseher, DVD-Player und Radio/CD-Player - sorgt für Unterhaltung. Im Vorschiff gibt es drei Kabinen: eine Kabine für den Eigner mit En-Suite-Duschbad, eine Gästekabine mit zwei Einzelbetten und eine Pullman-Kabine. Gewählt werden kann zwischen verschiedenen Dieselmotoren- und Antriebsoptionen. Bei der Höchstmotorisierung mit 2 x 800 PS Diesel beträgt die Höchstgeschwindigkeit 40 kn. Aus der Heckgarage lässt sich das Beiboot bequem ins Wasser rollen.

 

Sunseeker Germany                                                                

Kontakt: Sylvia Loeber, Tel.: +49 40 555 05 141

 

 

 

 

 

 

 

Individuelle Aufteilung

 

Aus der 86‘ entwickelte Sunseeker aus Großbritannien die 26,88 m lange und mit zwei MTU Motoren bis zu 30 kn schnelle 88‘ Yacht, eine europäische Festland Premiere. Die neue 88‘ bietet gegenüber der um 60 cm kürzeren Vorgängerin mehr Platz im Crewbereich und eine Auswahl an verschiedenen Innenlayouts. Je nach Nutzung der Yacht, ob für den privaten oder kommerziellen Gebrauch, ob in Gesellschaft von Freunden oder Familie, kann die Aufteilung individuell festgelegt werden. Die Flybridge kann mit einem Hardtop überdacht werden und bietet auf Wunsch Platz für einen Whirlpool. Für die Sitzrunde auf dem Vordeck gibt es einen Tisch samt Sonnenschirm. Beim Interieur wird das amerikanische Walnussholz favorisiert. Je nach Kundenwunsch kommen aber auch andere Materialien zum Einsatz: Glas, Leder, Lackfarben oder Edelhölzer. Unter Deck kann zwischen drei Doppelsuiten, die sich über die gesamte Breite erstrecken, oder einer Doppelsuite im Vordeck und vier kleineren Gästekabinen mit je zwei Betten gewählt werden. Die hydraulisch absenkbare Badeplattform dient gleichzeitig als Liegeplatz für ein bis zu 550 kg schweres Beiboot.

 

Sunseeker Germany                                                                 

Kontakt: Sylvia Loeber, Tel.: +49 40 555 05 141

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Herausragende Liegewiese

 

Die 19,37 m lange Sunseeker Predator 60‘ aus Großbritannien, eine Deutschland Premiere, ist mit ihren MAN Motoren bis zu 42 kn schnell unterwegs. Die Yacht gibt es als offene oder als Hardtop-Version. Beide warten mit pfiffigen Detaillösungen im Cockpitbereich auf. So ist zum Beispiel die Sonnenliegefläche achtern leicht versetzt angeordnet, so dass der Stufenaufgang steuerbords von der Badeplattform zum Cockpit breiter ausfällt, während das Treppenmaß zum Backbord-Seitendeck beibehalten wird. Der Ansatz der Sonnenliegefläche ragt über die Heckgarage hinaus und bietet so zusätzliche Länge. Die Bug-Sonnenliegekissen profitieren von umklappbaren Rückenlehnen für erhöhten Komfort und bessere Rundumsicht. Sitzgelegenheiten im Cockpit sind ausreichend vorhanden, ebenso eine Wetbar für kühle Getränke. Die offene Pantry ist mit Elektro-Kühl- und Gefrierschrank, Mikrowelle/Grill und Ceranfeld Herd ausgestattet. Aus der Heckgarage lässt sich das Beiboot bequem ins Wasser rollen. Im Vorschiff bieten drei Kabinen sechs Personen Platz.

 

Sunseeker Germany                                                                 

Kontakt: Sylvia Loeber, Tel.: +49 40 555 05 141

 

 

 

 

 

 

 

Trawler mit Sonnendeck

 

Bénéteau aus Frankreich stellt den 11,14 m langen Swift Trawler 34 Sedan erstmals ohne Außensteuerstand auf der Flybridge vor. Die Flybridge dient hier als Abstellplatz für Beiboot, Fahrräder, Surfbretter und andere sperrige Gegenstände oder als Sonnenliege im Kingsize-Format. Den Halbgleiterrumpf, der auf einem gemeinsamen Entwurf von Joubert-Nivelt und Beneteaus Motorboot-Konstruktionsbüro beruht, hat der Trawler von den bereits etablierten großen Schwestern ST 52 und ST 42 übernommen. Auch beim Außendesign standen die Schwestern Pate. Besonders markant gestylt ist das Steuerhaus. Im Cockpit bietet eine große Backskiste reichlich Stauraum für diverses Bootszubehör. Für den Zugang zur Heckverlängerung mit Badeleiter gibt es eine Pforte, und die Vordecksonnenliege vor dem Steuerhaus erreicht man wahlweise über das StB-Seitendeck (mit Tür nach innen) oder das bestens gesicherte BB-Seitendeck. Im Salon lässt sich ein Klappsofa zur Doppelliege entfalten. Gäste- und Eigenerkabinen befinden sich im Vorschiff. Ein 425 PS starker Cummins-Diesel ist für eine Höchstgeschwindigkeit von 21 kn gut.

 

Bénéteau                                                                                 

Kontakt: M. Morvant, Tel.: +33 2 5160 5000

 

 

 

 

 

 

42er mit Fly, 30er ohne

 

Mit der 13,99 m langen Antares 42‘ krönt Bénéteau sein Tourenprogramm. Die Nachfolgerin der Antares 12 vereint ein elegant-schnittiges Profil mit viel Wohnraum und gepflegtem Innendesign. Mit der Deutschland Premiere schließt die Werft von der französischen Atlantikküste die Rundumerneuerung des Sportfischerboote-Programms ab. Mit zwei 380 PS starken Yanmar-Motoren mit Wellenantrieben erreicht die Antares 42‘ eine Spitzengeschwindigkeit von knapp 30 kn. In die elegant gestreckten Linien wurde eine Flybridge integriert. Unter Deck steht die Neue größeren Yachten in Sachen Platzangebot und Bewegungsfreiheit um nichts nach. Zahlreiche Lösungen an Bord machen deutlich, wie optimal das verfügbare Innenraumangebot genutzt wird. Die Antares 42‘ hat zwei Kabinen und zwei Bäder, eines davon mit separater Dusche. Der Salon lässt sich so umbauen, dass bei Bedarf zwei zusätzliche Schlafplätze entstehen. Nach gleichem Konzept – aber kleiner – entstand die 10,22 m lange Antares 30’S, eine Weltpremiere in Düsseldorf. Auch ihr Salon lässt sich zum Gästeschlafzimmer umwandeln. Im Vorschiff gibt es zwei Kabinen, für den Eigner mit Doppelbett, für die Gäste mit Etagenbetten.

 

Bénéteau                                                                                   

Kontakt: M. Morvant, Tel.: +33 2 5160 5000

 

 

 

 

Air Steps helfen Sparen

 

Die 13,70 m lange Monte Carlo 42‘ von Bénéteau ergänzt das Sport Cruiser-Angebot mit Air Step Rumpfform. Die für den Toureneinsatz konzipierte Monte Carlo 42‘ vermittelt ein ebenso sanftes wie sportliches Fahrgefühl, meint die Werft. Die gemeinsam von den Beneteau-Konstrukteuren Patrick Tableau und Maud Tronquiez und dem Hydrodynamikspezialisten Rémi Laval-Jeantet entwickelte innovative Air Step Technologie spiegelt das Engagement der Werft in Sachen Umweltschutz wider. Diese innovative Technologie bietet die Möglichkeit, den Rumpf zu verlängern und gleichzeitig die erforderliche Motorleistung zu reduzieren. Für die Motorisierung hat die Werft zwei je 370 PS starke Diesel mit Volvo Penta IPS Antrieben und Joystick für leichtes Anlegen gewählt. An Bord ist alles darauf abgestellt, das Leben  so angenehm wie möglich zu machen. Die umbaufähige Cockpitsitzbank achtern mit Beibootgarage darunter ist je nach Bedarf als große Sonnenliege oder als gut geschützter Sitzbereich nutzbar. Aus der Heckgarage lässt sich das Beiboot per Seilwinde zu Wasser lassen. Großzügige Stehhöhe und harmonisch auf mehrere Ebenen verteilte Wohnflächen sorgen dafür, dass auch unter Deck im Salon und in den drei Schlafkabinen kein Gefühl der Beklemmung aufkommt.

 

Bénéteau                                                                                   

Kontakt: M. Morvant, Tel.: +33 2 5160 5000 3

 

 

 

 

 

 

Vs mit Schiebedach

 

Princess aus Großbritannien stellt drei neue Modelle vor – die V 85’ S als Weltpremiere sowie die V 62’ und V 78‘. Alle drei stammen aus der sportlichen V-Reihe mit  großem Schiebedach in der Salondecke, Steuerstand im Salon und geräumigem Achtercockpit. Die Kabinen für Eigner und Gäste befinden sich eine Etage tiefer im Vorschiff. Die  V 62‘ hat drei Kabinen im Vorschiff, ‘die V 78‘ und die V 85‘ S haben vier Kabinen für Eigner und Gäste plus zwei Kabinen für die Crew. Die Eignerkabinen der beiden Größeren haben sogar einen kleinen Frühstücksplatz.  Zwei je 2.600 PS starke MTU 16-Zylinder beschleunigen die 85 S auf bis zu 40 kn.

 

Princess                                                                                     

Kontakt: Andreas Müller, Tel. 0172 428 54 94

 

 

 

Zwei Targas, eine Squadron

 

Fairline aus Großbritannien wartet mit drei Neuheiten auf. Die Targa 58‘ Gran Turismo – eine Deutschland Premiere – tritt als Sportcruiser mit Steuerstand im Salon in zeitgemäßem Gewand an, hat drei Kabinen für Eigner und Gäste und als Extra eine vierte für den Skipper. Zweite Neue in der Sportcruiser Reihe ist die Targa 44‘ Gran Turismo mit zwei Kabinen und großzügigem Cockpit hinter dem Salon auf dem Hauptdeck. Der Esstisch im Cockpit lässt sich zur Sonnenliege umbauen.  Die Squadron 65 mit Flybridge verfügt über vier Kabinen. Die Pantry befindet sich auf dem Hauptdeck zwischen Salon und Steuerstand.

 

Fairline                                                                                      

Kontakt: Georgina Bartlett/Louise Read, Tel.+44 120 266 92 44

 

 

 

Windys  Sondermodelle

 

Die norwegische Windy Werft zeigt überarbeitete Sondermodelle der 32‘ Grand Tornado und 37‘ Grand Mistral - mit neuen Farbkombinationen bei Rumpf und Aufbauten:. Statt starrer Wellenanlagen wie bei den Standardausführungen haben die Sondermodelle drehbare Pod Antriebe vom Typ Volvo Penta IPS.  Damit einher geht eine Verkabelung der EVC Motorenelektronik über einen CAN Bus sowie eine Joysticksteuerung für Manöver in alle Richtungen bei langsamer Fahrt. Für den Vortrieb in beiden Sondermodellen sorgen zwei je 260 PS starke D4 Diesel von Volvo Penta. Üblicherweise kommen mit den D3 Motoren nur 220 PS starke Aggregate zum Einsatz.

 

Windy Boats                                                                              

Kontakt:  Karl Audun Skretteberg, Tel:+ 47 37 05 85 78

 

 

 

 

 

 

Elektrisch 50 km/h schnell

 

Als elektrifizierte Version der vor einem Jahr präsentierten Dymax Power 5.45 HotChocolate stellt Felleryachting aus Witten/Ruhr die 5,45 m lange Voltage vor. Die außerordentlichen Merkmale des Rumpfes machen auch mit E-Motor eine sportliche Fahrweise möglich. Sein einzigartiges Design verleiht dem Dynax Rumpf außergewöhnliche hydrodynamische Eigenschaften. Der schmale Bug teilt das Wasser mit minimalem Widerstand, während der als Rundspant ausgeführte Gleitrumpf das Wasser mittschiffs sanft und gleichmäßig verdrängt. Eine ausgeprägte Stufe saugt Luft unter die hintere Gleitfläche. Der Widerstand wird so erheblich verringert. Das Ergebnis ist eine gleichmäßige Fahrt bei allen Geschwindigkeiten. Die schnelle Beschleunigung von Verdrängungs- zu Gleitfahrt ist ohne das für übliche Gleitrümpfe typische Anheben des Bugs möglich. Das Boot fährt komfortabel und energieeffizient bei hohen Geschwindigkeiten, ohne zu schlagen. Die runde Spantform dient als Stoßdämpfer und verhindert starkes Ein- und Austauchen. Im Ruhezustand wird der schmale Rumpf, einem Trimaran ähnlich, achtern von luftgefüllten Schwimmern stabilisiert. Zum Bau wurden Holz, Schaum, Epoxid-Harz und Faserverbundwerkstoffe verwendet, um ein leichtes und stabiles Boot zu schaffen, das früh angleitet und 50 km/h (27 kn) erreicht.  Geschwindigkeit und Fahrtdauer  sind abhängig vom gewählten Batteriepack und der Beladung des Bootes. Mit dem Standard Batteriepack wird -  bei einer Geschwindigkeit von 40km/h -  eine Fahrtzeit von etwa 30 Minuten erreicht.  Da der E-Motor deutlich kleiner ist als der Benzinmotor der Dymax_Power 5.45 HotChocolate, konnte über dem Elektromotor  ein zusätzlicher Sitz geschaffen werden. Der Prototyp eines 8,50 m langen Hybridbootes mit Verbrennungs- und Elektromotor  befindet sich derzeit im Bau, von ihm sind Pläne zu sehen.

 

FELLERyachting                                                                        

Kontakt: Uwe Feller, Tel. 02302  78 07 91

 

 

 

 

 

 

In Alaska erprobt

 

Ranger Tugs will die 8,90 m lange Ranger Tugs R-29 von der Westküste der USA zum ersten Mal nach Düsseldorf bringen. Im Stil eines Arbeitsbootes gebaut, hat sich das Boot bereits bei langen Intercoastal Seereisen entlang der durch vorgelagerte Inseln reichhaltig geschützten Küste vom nordwestlichen US-Bundesstaat Washington bis in den Norden Alaskas bewährt, sagt der europäische Werftvertreter Ted Fagerburg. In Deutschland wird die Marke von Targa Yachten aus Hamburg vertreten. Die R-29 verdrängt 4,2 t, bietet im Vorschiff eine Schlafkabine für zwei Personen, ein Duschbad und im Salon mit Steuerstand Sitzplätze für vier Leute. Bug- und Heckstrahlruder sollen für perfektes Anlegen sorgen, ein Yanmar Diesel für 15 kn Marschfahrt.

 

Targa Yachten / Ranger Tugs                                                      

Kontakt: Ted Fagerburg, Tel. +32 475 86 08 01

 

 

 

Ein Rumpf für zwei Fahrstile

 

Die 6,95 m lange Venatus Open, vom Boots-Center Bielefeld in Deutschland gebaut und eine Weltpremiere, soll sowohl als Verdränger als auch als Gleiter gut laufen. Verdrängerfreaks werden sich freuen über moderate Dieselmotorisierungen um die 50 PS. Wer es schneller haben will, kann beispielsweise den 150 PS starken VW Marine-Diesel wählen. Dann  soll die Venatus etwa 30 kn schnell sein. Möglich wird das durch die besondere Rumpfform dieses Spitzgatters. Die Grundidee war, ein möglichst vielseitiges Boot zu präsentieren. Es eignet sich für Ost- oder Nordseereviere ebenso wie für mediterrane Gefilde und ist auch als Fishingboat oder reines Freizeitboot einsetzbar. Flexibilität wird beim Boots-Center Bielefeld groß geschrieben. Möchte der Eigner statt offenem Cockpit eine Kabine, Steuerhaus und/oder Liegewiese - kein Problem! Besondere Ausrüstungs-Facilities, wie sie speziell von Anglern gewünscht werden, sind kein Thema. Darüber hinaus spielen Stabilität, Belastbarkeit und Servicefreundlichkeit eine ganz besonders große Rolle. So werden zum Beispiel während des Handlaminiervorganges Leerrohre mit eingebaut, die später das Verlegen von Kabelsträngen erleichtern. Eine stabile, den kompletten Kiel und Bug entlang laufende Rammschutz- und Auffahr-VA-Schiene wird mit dem Aluminium-Kielschwein verschraubt. Verstärkungen gibt es überall dort, wo extreme Belastungen auftreten. Der etwa 150 l fassende Kraftstofftank verfügt über eine zusätzliche Pumpe, um gegebenenfalls Verschmutzungen leicht absaugen zu können. Gezeigt wird die Venatus Open mit offenem Cockpit, Motorkasten und mittigem Steuerstand.

 

Bootscenter Bielefeld                                                                     

Kontakt: Siegfried George, Tel. +49 521 20 00 61

 



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