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Österreich: Das Erbe von Aquileja
Nicht erst unter den Habsburgern galten weite Gebiete an der Nordadria, wie etwa Triest und der k.-u.-k. Kriegshafen Pula, als "österreichisch". Schon seit dem 8. Jahrhundert war das Gebiet zwischen den julischen Ostalpen und der Adria mit den heutigen Bundesländern Österreichs historisch und geografisch verbunden. Viele Jahrhunderte lang sind in den Gebieten an der Nordadria, darunter
Friaul und Istrien, slawische, romanische und österreichisch-deutsche
Einflüsse zusammengetroffen. Die Übergänge der Ostalpen waren die
Nord-Süd-Verbindung zwischen Kontinentaleuropa und dem Mittelmeer.
Zugleich kreuzte dort die Heerstraße zwischen Ost und West, zwischen
Balkan und der apenninischen Halbinsel. Schon Julius Cäsar hatte die
Bedeutung dieses Raums
erkannt: und ihm sogar seinen Namen gegeben.
Forum Julii wurde zu Friaul. Dort liegt auch die Stadt Aquileja. Damals
war sie die viertgrößte Stadt Italiens, die neuntgrößte des ganzen
römischen Weltreiches. Schon seit dem 8. Jahrhundert war das Gebiet
zwischen den julischen Ostalpen und der Adria mit den heutigen
Bundesländern Österreichs historisch und geografisch verbunden. Im 14.
Jahrhundert gerieten weite Teile in den Besitz der Habsburger. Noch
heute tragen die Regionen dieser Landschaft alle Merkmale einer
österreichischen Vergangenheit.
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